Kriegsende in Reinickendorf

 

Mitte April 1945 hatte die 1. Belorussische Armee Reinickendorf erreicht. Der Rathausturm wurde beschossen, vermutlich aus Richtung der Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken am Eichborndamm.  Am 24. April fanden auf dem Heilstättengelände ganz in der Nähe des Friedhofes Kämpfe von Rotarmisten mit einer Wehrmachts- Einheit von Jugendlichen , welche sich einen Erdbunker am östlichen Gelände, Nähe Olbendorfer Weg gebaut hatten, statt.

 

 

Weil öffentliche Feiern zum Tag des Kriegsendes wegen der Corona-Schutzmaßnahmen nicht möglich waren, legten die Parteien in der BVV in einem Stillen Gedenken Kränze am Denkmal neben dem Rathaus Reinickendorf nieder.

 

Dazu kamen Gebinde am Ort der ehemaligen „Kinderfachabteilung“ und am Haupteingang der damaligen „Wittenauer Heilstätten“ Oranienburger Str. 285

 

 

Auch der Freundeskreis hat an diesen beiden Orten der Opfer gedacht.